Haus und Hof


Dat ole Fösterhuus

Mitten im Klecker Wald steht „Dat ole Fösterhuus“, ein historisches Forsthaus von 1852 mit großer Diele, einer offenen Herdfeuerstelle, Post- und Jagdstube.
Auf dem ca. 1 Morgen großen Grundstück befinden sich in einem zum Verweilen einladenden Garten „Dat Backhuus“, die „Remise“ und die „Wippsood“.
Seit 2003 finden im “Dat ole Fösterhuus” standesamtliche Trauungen statt.

Außerdem kann es für Veranstaltungen jeder Art gemietet werden wie z.B. Geburtstage, Jubiläen, Unternehmerstammtische und unterhaltsame Anlässe.






Dat Backhuus

Vor dem Forsthaus steht verträumt das 1852 errichtete Backhaus, in dem nach langer Zeit wieder Brot, Butterkuchen und Pizza gebacken werden. Genutzt wird es bei Veranstaltungen des Vereines, an öffentlichen Backtagen, beiVeranstaltungen mit Kindergruppen und bei privaten Feiern.


Remise

Nach langer Suche war es gelungen, für die Postkutsche eine passende Unterstellmöglichkeit zu finden. Konrad Kahnenbley aus Woxdorf stiftete dem Verein 1986 eine auf Abbruch stehende über 300 Jahre alte Durchfahrtscheune. Diese wurde nach Vorliegen der Baugenehmigung vom Zimmermeister Peter Aldag und Mitwirkung einiger Vereinsmitglieder kostenlos umgesetzt. Am 9. Mai 1987 konnte die Einweihung der Remise gefeiert werden.

Wippsood


Beim Bau des olen Fösterhuus wurde eine Zisterne errichtet, zu der in den 70er Jahren ein Brunnen erbaut wurde. Dieser Brunnen ist in unserer Gegend, dem in historischer Zeit weitverbreiteten "Wippsood" nachempfunden.

Eekenboltentuun

Das Grundstück ist mit einer Steinmauer und mit einem “Eekenboltentuun” abgegrenzt. Dieser Zaun erinnert an alte Zeiten, als die Forstleute und Heidebauern Haus und Hof durch Eichenzäune vor den Wölfen und Wildschweinen schützten. Diese Zäune wurden schon sehr früh auf Grund des großen Holzverbrauches verboten.

Postkutsche


Unsere Postkutsche wurde im Jahr 1958 nach alten Modellen in Lüneburg gebaut und von Konsul Werner Limberg (Konsul von Haiti und Inhaber der Kaffeerösterei Übersee-Kaffee) aus Hamburg gestiftet. Mit unserer beliebten und wunderschönen Postkutsche begannen 1958 die längeren Reisen nach Brüssel und in viele andere europäische und deutsche Städte. Heute wird sie für Veranstaltungen und Ausfahrten genutzt.


Wussten Sie von unserem Schmiergeldbuch?



Besser schmieren, als stillstehen.

Mit Schmiergeld verbinden wir in der heutigen Zeit etwas ganz anderes, als uns die Historie vermittelt.
Auf den Postkutschenfahrten musste häufig angehalten werden. Bürgermeister wurden gebeten auf einer Begleiturkunde die Weiterfahrt zu genehmigen und Spenden zu entrichten, die in das Schmiergeldbuch eingetragen wurden. Dieses Geld wurde benötigt, um Wagenschmiere für die Kutsche zu kaufen. Ursprünglich war das Geld für die Wagenschmiere von den Passagieren zu entrichten.